Die Geschichte

Die Stadt Villach liegt am Eintritt der Drau in das Kärntner Becken beim Zusammentreffen wichtiger Verkehrswege (Drautal, „schräger Durchgang“ entlang des Ossiacher Sees, Gail- und Kanaltal) und gilt traditionell als Tor in den Süden. Als Brückenort bereits 878 genannt, wurde das Gebiet von König Heinrich II. dem Hochstift Bamberg geschenkt und von Heinrich IV. 1060 mit einem umfassenden Marktprivileg ausgestattet. Villach war 1233 ummauert und ist 1240 als Stadt im vollen Rechtssinn beurkundet. Obwohl bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Handelszentren des Ostalpenraumes aufgestiegen, konnte Villach aufgrund der bis 1759 bestehenden Zugehörigkeit zu Bamberg nicht Hauptstadt werden. Seit dem 17. Jahrhundert setzte ein wirtschaftlicher Rückgang ein, der erst nach 1868 durch Villachs Entwicklung zum Eisenbahnknotenpunkt mit Sitz der Staatsbahndirektion und Werkstätten kompensiert werden
konnte. …diese Geschichte erleben und fühlen Sie als Gast in unserem  Haus……..

Geschichte

Der Platz des Goldenen Lamms direkt an der Stadtmauer und an der Brücke über die Drau, war seit eh und je her etwas Besonderes und privilegiert. Aus den Aufzeichnungen des Museums Villach geht hervor, dass unser Haus so zu sagen ein Vorgänger des heutigen Finanzamtes war. Hier an dieser strategischen Stelle wurden  „Eintrittsgelder „ in die Stadt kassiert. Eine alte Säule im Cafe Restaurant Goldenes Lamm ist Zeitzeuge dieser Zeit und  mit dem Zunftzeichen des ehrwürdigen Steinmetz, das älteste erhaltene Relikt dieser Zeit.

Voll Stolz können wir sagen, dass das Goldene Lamm seit Beginn des 19. Jahrhundert mit einer Wirtskonzession ausgestattet war. Am 11.07.1853 wird auch die Braukonzession dem Wirtshaus erteilt, welches in der Folge als Gast- und Brauhaus geführt wird. Ab 1.08.1865 wird das Gasthaus mit „gute und reinlichen Passagierzimmern“ beworben.

Zum Gasthof gehört, zumindest 1885 auch eine Kegelbahn, die wie aus einem Leserbrief in einer Zeitung als „Spielhölle“ tituliert wird.
1892/93 sind neben dem Gasthof im Haus noch folgende Betriebe: Fiakerei und Lohnkutscherei, Kürschnerei, Gold und Silberarbeiten und eine Fleischerei mit Eingang in der Gerbergasse 4.

In einem Gemeideratsprotokoll vom 28. Juli 1893 ist zu lesen: ERTEILUNG DES WIRTSGEWERBES AN FRANZ FISCHER mit der Begründung…“.dass dieser Gasthof mit Rücksicht auf die bedeutende Frequenz und in Anbetracht des zunehmenden Fremdenverkehrs ein Bedürfnis des lokalen, sowie des fremden Publikums, wärmstens zu empfehlen ist.“

1894 erscheinen folgende Inserate: „ Gasthof zum Lamm, schöne Lage hübsche  Zimmer sehr gute Verpflegung bei mäßigen Preisen. Wirklich in jeder Beziehung „empfehlenswerte Unterkunft“.
Am 27.11.1905 wird der Ausschank von gebrannten Getränken genehmigt und gebilligt.
Am 3.5. 1910 stirbt der Gasthof-Fleischhauerei und Realitätenbesitzer Franz Fischer im 66. Lebensjahr. Maria, die Gattin übernimmt den Betrieb und stirbt 1926.1912 hat das Goldene Lamm 35 Zimmer.

Geschichte

Die 2 Portraits der bedeutenden und fleißigen Hotelgründer Maria und Franz Fischer sehen Sie gleich im Eingang an der Rezeption.

Bis 2015 war das Haus in Händen der angesehenen Hotelierfamilie Fischer. Renate Fischer, die letzte Inhaberin der Familie führte das Hotel mit sehr viel Liebe und Geschick erfolgreich 33 Jahre.

In freundschaftlicher Verbundenheit wurde eine Nachfolge gesucht und der Betrieb wurde mit Mai 2015 an Mag. Susanne Claudia Boyneburg Lengsfeld Spendier übergeben. Sie hat langjährige Erfahrung in der Villacher Hotellerie und führt nun das Traditionshaus mit Charme und Stil und einem motivierten Team.